Schattentherapie ReinkarnationstherapieSeelensegeln
Schattentherapie
Reinkarnationstherapie

Mein Seelensegeln beruht auf der Schatten- bzw. Reinkarnationstherapie, die von Ruediger und Margit Dahlke und Thorwald Dehtlefsen vor rund 40 Jahren entwickelt wurde.

Warum nenne ich es nicht so? Weil ich der Meinung bin, dass beide Begriffe auf den ersten Blick und ohne, dass man etwas darüber weiß, oftmals falsche Assoziationen wecken. Und da im Anfang alles liegt, möchte ich nicht, dass Dein möglicherweise erster Kontakt mit diesen Begriffen mit einem Missverständnis beginnt. Deshalb freue ich mich, wenn Du die Erläuterungen auf dieser Seite liest und Dein Anfang gut und richtig beginnt.

Zum Anderen ist Seelensegeln auch ein umfassenderes Konzept, dass nicht nur die Methoden der Schatten- und Reinkarnationstherapie beinhaltet, sondern u.a. auch das Rundumauszeitkonzept mit dem Aufenthalt in St. Ulrich, das Segeln auf Odysseus Spuren im Mittelmeer, wie auch das verbundene Atmen oder Mythen- Märchen- und Traumdeutung.

Schattentherapie

Das Wort Schattentherapie klingt irgendwie so dunkel und auch irgendwie negativ. Deshalb verwende ich es nicht gerne, wenn ich gefragt werde, was ich so mache. Denn der erste Eindruck, den man erweckt, das erste Gefühl, das man erzeugt, ist ganz prägend und lässt sich nur sehr schwer revidieren. Aus diesem Grund habe ich den Begriff Seelensegeln gewählt und das Bild auf dieser Seite soll verdeutlichen, um was es geht. Nämlich das, was im Schatten liegt, ans Licht zu holen, quasi aus dem Schatten zu erlösen.

Was kann ich mir nun unter dem Schatten vorstellen? Beginnen wir einmal mit einem Bild vom Unbewussten. Stellen wir uns das Unbewusste einfach mal als riesige, unendliche Landschaft vor. Wirklich unendlich. Und nun stellst Du Dir vor, Du steckst dort ein Grundstück ab. Sagen wir mal, 10 x 10 Meter. Um das Grundstück auch klar zu kennzeichnen, baust Du direkt einen Zaun darum. Dieses Grundstück nennst Du nun "Ich".

Nun hast Du Dein Ich eingerichtet und schaust Dir Dein Grundstück an. Und zählst einmal auf, was alles zu Deinem Ich gehört: Ich bin... z.B. ein Mann oder eine Frau, mutig, ordentlich, friedliebend, krank, gesund, eine Frohnatur, depressiv, und, oder, und, und...

Wenn Du möchtest, mache einmal eine kleine Übung, um Dein Ich zu beschreiben: Nimm Dir einen Zettel und schreibe auf, was Du alles bist. Danach schreibst Du auf, was Du alles davon nicht sein möchtest. Und nun schreibst Du auf, was Du alles nicht bist. Und als Letztes schreibst Du auf, was Du davon alles gerne wärst.

So, jetzt hast Du eigentlich schon die erste Schattentherapie gemacht. Nämlich, indem Du aufgeschrieben hast, was Du alles nicht bist aber gerne sein möchtest und was Du alles bist aber nicht sein möchtest. Du hast einige Deiner Themen aus dem Schatten geholt und betrachtest sie jetzt bei Licht.

Was machen wir nun in der Schattentherapie? Erst einmal erweitern wir Dein Ich-Grundstück. Vielleicht zuerst auf 20 x 20 Meter. Das ist immerhin schon das Vierfache. Wir holen Themen und Eigenschaften ans Licht, die bei Dir im Schatten liegen, im Unbewussten. Das kann auf den ersten Blick Positives, wie auch Negatives sein, es ist nur wichtig, dass Du entdeckst, dass auch dies zu Dir gehört. Warum ist es nur auf den ersten Blick positiv oder negativ? Weil wir alle Wertung weglassen. Wenn wir zum Beispiel eine tief verborgene Aggressivität entdecken, kannst Du sie negativ nutzen, indem Du endlich Deinem Nachbarn eine Latte über den Kopf ziehst. Schließlich verdrecken die Blätter seiner Bäume Deinen Garten. Oder Du nutzt sie positiv, indem Du endlich mal das offene aber faire Streitgespräch suchst, wozu Dir bisher der Mut fehlte.

Du wirst bei der Erweiterung Deines Grundstücks also merken, wie viel bisher im Außen, also im Schatten lag. Das gehört aber, wie alles andere, zu Dir! Und so können wir Verdrängtes, vielleicht auch Traumatisches entdecken, was sich aus dem Schatten heraus auf einer ganz anderen Ebene, z.B. Krankheit, eine Ausdrucksform gesucht hat.

Du ahnst es wahrscheinlich schon: Das Ziel ist, den Zaun ganz abzureißen, alles Unbewusste zu integrieren, festzustellen, dass ALLES in Dir ist und ALLES in Dir wirkt, also zu Deiner WIRKlichkeit gehört.

Nun, das werden wir in diesem Leben nicht ganz schaffen. Dann wärst Du nämlich in der Einheit, hättest die Polarität des Lebens überwunden. Aber - wir können eine ganze Menge schaffen. Je mehr Du entdeckst, je größer Du Dein Grundstück machst, desto mehr kommst Du vom Ich zum Selbst, zum Erkennen und zur Überwindung Deiner Grenzen.

Reinkarnationstherapie

Du must nicht an Reinkarnation glauben. Es ist hierfür auch nicht von Bedeutung, mit welchem Glauben Du verbunden oder ob Du Atheist oder Agnostiker bist. Die Reinkarnationstherapie hilft Dir, zur Dir bzw. zu Deinem Selbst zu kommen.

Vielleicht sollte ich zuerst beschreiben, was unsere Reinkarnationstherapie nicht ist. Es ist keine spannende Entdeckungsreise, um herauszufinden, wer Du möglicherweise in einem früheren Leben warst. Insbesondere nicht, welche herausragende Persönlichkeit Du sicher warst: Prinzessin oder Prinz, Königin oder König oder zumindest Fürstin, Bischof oder große(r) Gelehrte(r). Wenn Du das herausfinden möchtest - und das klingt jetzt sonderbar - bist Du bei der Reinkarnationstherapie auch genau richtig. Nur - Du wirst nicht herausfinden, welch tolle Person Du im Mittelalter warst, sondern Du wirst herausfinden, warum Du den Wunsch hast, zumindest in einem früheren Leben etwas Besonderes gewesen zu sein. Und Du wirst feststellen: Du bist jetzt, hier in diesem Leben etwas ganz Besonderes!

Bei der Reinkarnationstherapie geht es nur und ausschließlich um Dein jetziges Leben. Durch die Bilder, die Du in Deinen Seelenreisen sehen wirst, erkennst Du, welche Archetypen, welche Urprinzipien auf welcher Ebene bei Dir wirken. Du erkennst und durchschaust Muster und Verhaltensweisen, die bei Dir (s.o.) im Schatten liegen.

Diese Bilder stellen sich oftmals als ein früheres Leben, als eine frühere Inkarnation dar. Es geht aber immer um das Thema der Bilder, um die Muster und nicht um das frühere Leben selbst. Und wenn ich, durch die vielen selbst erlebten Seelenreisen und durch die vielen Seelenreisen, die ich bisher begleiten durfte, sehr von der Reinkarnation überzeugt bin, musst Du es nicht sein. Vielleicht sind es ja wirklich nur archetypische Muster oder sogar Traumata, die irgendwie, möglicherweise auch genetisch beeinflusst, durch eine spezielle Zellen- und Synapsenstruktur in Deinem Gehirn manifestiert sind. Für die Reinkarnationstherapie ist wirklich egal, was Du glaubst. Deine Muster - vielleicht auch Deine Traumata - durch diese Seelenreisen zu entdecken, zu deuten und für Dich zu erlösen, bedeutet dennoch zur SELBSTerkenntnis zu kommen und Energien zu erlösen, die sich bisher nur durch Manifestation in Krankheiten gezeigt haben.

Wir gehen beim Seelensegeln also durchaus in die Erlebniswelt von früheren Leben. Aber immer nur, um das, was da in Dir auftaucht, wenn mal nur die Seele das Sagen hat, zu erleben, einzuordnen, zu deuten und zu erlösen. Es geht immer nur um Dein jetziges Leben!